Soll- und Ist- Zustand der Schule
EW in der 12a.
Ich beginne mit einem neuen Thema: “Schul- und Erziehungssysteme auch unter Berücksichtigung der NS-Zeit.”
Als Einstieg hat sich bewährt, die Schüler gemeinschaftlich an der Tafel eine Mindmap erstellen zu lassen, um erst einmal herauszufinden, wie Schule denn heute wahrgenommen wird (sehr subjektiver IST-Zustand) und wie sie sein sollte (ebenfalls subjektiv, als Arbeitshypothese). Dazu schreibe ich zwei Kerne an die Tafel:
“Schule ist…” und “Schule sollte sein…”.
Danach bitte ich die Schüler, ihre Assoziationen ungehemmt an die Tafel zu schreiben.
Hier – unkommentiert und unzensiert- das Ergebnis:
P.S.: Es handelt sich um einen Leistungskurs. (Den Kommentar konnte ich mir dann doch nicht verkneifen.)
14 Antworten zu “Soll- und Ist- Zustand der Schule”
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- - 11. November 2011



Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast darüber lachen!
Da ich so etwas sehr häufig sehe, lächle ich meist darüber. Aber ich versuche, permanent dagegen zu steuern. Sei es durch Exkursionen, Projekte, Materialien und vielen, vielen Gesprächen.
Manchmal ist es wirklich mühsam.
Morgen schreib ich die erste Arbeit in meiner neuen 11. Bin sehr gespannt.
Ich wünsche Dir viel Glück. Das ist immer spannend!
Ja mei, wenn ich sehe was unsere Schüler leisten können, wundert mich nichts. Gymnasium ist schließlich die Hauptschule.
Und was ist dann die Hauptschule?
Jetzt weiß ich, was eine “Launsche” ist.
Aber im Ernst, es ist in der Realschule sogar etwas schlimmer, aber ich werde mich morgen bei meinen Schülern für manche Kritik entschuldigen.
Manche Wörter muss man erst laut aussprechen, bevor man die Schreibweise mit dem Inhalt in Verbindung bringen kann.
Das geht noch schlimmer? Und ich dachte, ich hätte es schwer!
Oje, wo die Methode “Lesen durch Schreiben” so hinführt…
Man könnte meinen, da entwickelt sich rechtschriftlich von Klasse 2 bis 12 nicht mehr viel. Erschreckend.
Diese Methode (Sommer-Stumpenhorst) habe ich noch nie verstanden. Sicher, Kindern können dadurch schneller schreiben, aber sie müssen dann von der lauttreuen Schreibweise auf die richtige Rechtschreibung umlernen. Das verwirrt doch nur.
Viele Fehler, die ich in der Oberstufe lese, kann man auf solche Schwierigkeiten zurückführen.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was das für das Erlernen einer Fremdsprache bedeutet.
Sommer-Stumpenhorst ist eine andere Baustelle, da geht es um ein bestimmtes Rechtschreibprogramm. “LdSch” geht auf Jürgen Reichen zurück.
Ich halte viel davon bei den Kleinen eine Schreibmotivation zu wecken, indem man ihnen eine Methode an die Hand gibt, mit der sie von Anfang an schreiben können. Aber nicht auf Kosten der Rechtschreibung. Und auch ich bin oft fassungslos mit welch schlecht entwickelter Rechtschreibung die Viertklässler aufs Gymnasium gehen.
Wieder was gelernt, ich hatte Sommer-Stumpenhorst unter LdSch abgelegt. Ich bin aber auch kein Experte, ich kriege ja erst die Endergebnisse zu sehen.
Haha! Großartig!!!!