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Das deutsche Schulsystem muss anders werden!

In regelmäßigen Abständen wird über das deutsche Schulsystem geschrieben. Auch die 12b hat sich dazu in der letzten Klausur Gedanken dazu gemacht.

Wichtig ist es natürlich, erst einmal die Grundlagen des deutschen Schulsystems zu kennen, denn “Als ich mit meiner Gruppen mitglieder über das Thema recharschierte, vielen mir viel Fragen ein.”

Das Schulsystem beginnt schon im Kindergarten. Der ist in “3 bereichen aufgeteilt. Die erste Stufe ist das die Kinder nur schlafen für sie ist extra ein Raum mit Betten ein gerichtet. Erst in der 2ten Stuffe können die Kinder spielen in ein Spiele raum. In der letzten Stufe werden die Kinder vorbereitet mit Rechnung, Lesen und schreiben auf die Grundschule.”

In der Grundschule sind die Regeln klar definiert: Lehrer in Deutschland dürfen Schüler schlagen. Auch anschrein.” Außerdem ist das Kopftuch “in Deutschland nur bis zur 4. Klasse verboten.” Damit sind die Fronten natürlich sofort klar.

Nach der Grundschule folgt dann die Sekundarstufe I. Aber man muss ein bisschen Glück haben: “Es gibt in einigen Bundesländern Diskrimminierungen in den Schulen, dass nach der 4ten Klasse eine Selektion durchgeführt wird, wo von Lehrern entschieden wird zwischen “dumme” und “schlaue” Kinder.” Pech haben vor allem “die Kinder, die arm sind bzw. nicht von so viel Geld leben und aus Migrantenfamilien kommen, denn die dürfen nicht auf das Gymnasium.” Diese armen Kinder haben aber die Chance, in der Schule ein Mittagessen zu bekommen: “Die Kinder, die nicht so viel Geld haben oder viele Angehörige kümmern sich um die Kantine.” Andere sind da schon weiter: “Mensa Essen für Schüler mit Sozial schwachen Familien, müsse- n keinerlei irgendwelche essens bezahlen.”

“Es gibt aber auch Bundesländer, die sind schon ein bisschen fortschrittlicher: “Hamburg hat das abgeschaffen Real-; Haupt und Gesamtschule kommen alle auf auf einer Schule.” Das freut die Schulformen sicherlich, dass sie alle zusammen auf einer Schule sind. Gibt bestimmt ein schönes Abschlussfoto.

Grundsätzlich aber übernehmen die Komunen die Kosten von materiallien der Schule wie Computer und Fernseh.”

Wenn man die Sekundarstufe I fertig hat, “kann jeder in Oberstufe, wo Abitur 3 Jahre dauert.” Ich finde ja dreijährige Prüfungen ganz schön schlimm.

In der Oberstufe sollte “Schule 1 h später anfangen, weil junge Leute viel mehr Nachtleben haben. Dadurch würde unser Biorüthmus wieder gleichmässig und effektiver arbeiten können.”

Schlussendlich kann man man dann An der Uni kann man dann seinen Doktoranten bekommen”. Ich sehen schon die Werbung der Partnervermittlungen vor mir: “Keinen abgekriegt? Geh zur Uni, da gibt´s Doktoranden! Für jede einen!”

Aber auch die Lehrer kriegen ihr Fett weg: Die Lehrer sollen nicht aufgrund ihrer finanzen oder Intillienz auswählen, wer welche Schule besucht.” Außerdem müssen Lehrer auf ihr Äußeres achten, dennGepflegte Lehrer haben mehr Autorität.” Wichtig ist auch, dass “Lehrer sollten durch die Kontrolle gehen, wie Tüv. Weil dann die Fachkenntnisse unter kontrolle gehalten wären.” Denn “Schüler haben eine “Intelektuale Quote”, Lehrer haben “enganbemont”. Außerdem gibt es Lehrer “die nach Erhaltung vom Beamtenstatus einfach keine Lust zu studieren haben.”

Natürlich steckt in allem ein Fünkchen Wahrheit, mal mehr, mal weniger.

Aber nach 28 Klausuren dieser Art, mal mehr, mal weniger, rennt meine Motivation gerade winkend mit einem Cocktail in der Hand an mir vorbei…


Edit: Ich unterrichte wirklich an einem Gymnasium.

Wir sind aber auch eine Projektschule, deswegen haben wir in der gymnasialen Oberstufe zwei Bildungsgänge:

1. a/b-Klassen, die nach der 12 mit dem Fachabitur abgehen, da den Schülern die Voraussetzungen für das Abitur fehlen (z.B. zweite Fremdsprache) und

2. c/d-Klassen, die das Abitur anstreben. (Das, was man als das “normale” Abitur kennt.)

 

Einer geht noch – die Ringparabel und ihre Gültigkeit im Jahr 2011.

Eigentlich wollte ich ja die zweite Hälfte der EW-Klausur machen. Aber irgendwie kann ich mich dazu nicht aufraffen.

Die Galotti-Klausur kommt noch, aber aus dem Parallelkurs (Klasse 11) liegt hier schon die Klausur zu “Nathan der Weise” auf dem Schreibtisch. Soll ich es wagen? Ja! Heute bin ich hardcore-mäßig drauf!

Einer der Fragen lautete: “Erörtern Sie: Warum ist die Ringparabel auch im Jahr 2011 noch aktuell?” 

(Wer nicht mehr weiß, worum es geht, schaue bei Wikipedia nach: klick)

  • Die Ringparabel ist zur heutiger sich, wie im jahre 1779 im Sinne gleich geblieben.
  • Es sollte die rivalsteten aufhaben können, doch tut es nicht, dem das verlangen der Macht ist großer im Menschen!
  • Heut zu tage ist auch die Ringparabel wichtig, weil es viel fälle noch gibt wo sich Religione bekämpfen und hassen wie z.B. der naheost Krieg.
  • 11 Septemer – Alkaidas gegen Americka, Deutschland gegen Juden, Asyra gegen Mosslems.
  • Ist wichtig, weil z.B. Iran wird angerifen von Israil. Viele Menschen und Ländern werde ausgestossen. Sie werden von den anderen bevölkern angerifen.
  • Irak z.B. wurde jahre lang von Amerika angerifen, weil Irak am 11. Sebtemper Amerika angriff wegen deren Religion.
  • Da es heut zu tage auf der Welt nur nochum verschiedene Religionen handelt, Weltkriege, Terror anschläge, alles für die Religion.
  • Durch die Ringparabel wird klar das alle Religionen Gleichwertig behandelt werden sollen. Wenn Personen fernatis werden kann das ausarten, z.B. Osuma bin laden und den 9.11. wo extrimisten in die worlt trate centers flogen, weil sie sich unterdrückt füllten.
Wer mir die Aussage des  zweiten Punktes erklären kann, dem spendiere ich einen virtuellen Glühwein.
Es geht aber auch anders:
  • Die Ringparabel ist im Jahr 2011 immer noch aktuell, weil die drei großen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) immer noch nicht friedlich miteinander leben können. Ein Beispiel hierfür ist der Streit zwischen Israel und Palästina. (…)
  • Die Ringparabel ist meiner Meinung nach im Jahr 2011 noch aktuell. Dies wird sich, glaube ich, auch nicht ändern, solange es Menschen gibt. Wenn man die Geschichte verfolgt, haben die meisten Kriege einen religiösen Hintergrund. (Bsp.: WK II, Kreuzritter, Gaza-Streifen)
  • Krieg sollte niemals als etwas “Heiliges” angesehen werden. Die Ringparabel sagt aus, dass jeder danach streben sollte, Gutes zu tun, ganz unabhängig von der Religionszugehörigkeit.
Und jetzt: Auf zur zweiten Hälfte der EW-Klausur!

 

Lehrer sollten sich nicht schlagen.

„Skizzieren Sie das deutsche Bildungssystem und nehmen Sie abschließend Stellung zu der Frage, wie sich das deutsche Bildungssystem positiv verändern könnte.“

So lautet die Aufgabenstellung der LK-Klausur in Erziehungswissenschaften in der 12a. Die Hälfte der Klausuren habe ich fertig, und ich denke, dass sich auch noch andere über die Antworten mit mir freuen sollen. Ist ja schließlich bald Weihnachten.

  • Weniger “Rassenteilung” in der Schule, Behinderte sollen auch lernen dürfen.
  • Schüler sollten Nachhilfe kriegen, wenn die Schulzeit vorbei ist.
  • Das System hat keine schlechten Seiten. Lehrer und Schüler kann man nicht ändern.
  • Der Unterrichtsstoff sollte nicht verallgemeinern sondern auf bestimmte Beispiele beziehen. Wozu braucht man als Frau Ableitungsfunktionen oder Grenzwertberechnungen oder so. Der Stoff sollte sich auf die Zukunft der Schüler beziehen.
  • Man sollte bei “Wackelkandidaten” durch ein psychologisches Gutachten entscheiden, ob er versetzt wird.
  • Man sollte auch auf die Mentalitäten bei der Schulwahl achten, ein Hauptschüler hat eine andere Mentalität.
  • Was man allerdings ändern sollte ist die Trennung bei Hauptschule Gesamt, Real und Gümnasium ich finde das man so auf eine Etage abgestellt wird.
  • Um den Fleiz zu wecken, sollte der Schulbesuch Geld kosten. Streng und diszipliniert sollte das Schulsystem folgen.
  • Man sollte nicht die Jugend der Schüler verschwenden und möglichst das wichtigste unterrichten, was für das spätere Leben nützlich sein könnte.
  • Das deutsche Schulystem ist unaufgeklärt.
  • Die Leehrer müssen positiver auf die Schüler rüberkommen.
  • Was ich bemängel ist das viele Kindern schon in der Grundschule, die Zukunft geraubt wird.
  • Es sollte Snacks im Unterricht geben.
  • Die Schule fängt zu früh an und endet zu spät.

Bei manchen Ausführen frage ich mich auch, was der Schüler für Erfahrungen machen musste:

  • Außerdem sollten Lehrer kontrolliert werden vom Schulminesterium, weil ich der meinung bin, dass einige Lehrer nicht unterrichten können.
  • Lehrer sollten sich nicht schlagen.
  • Es sollte immer noch ein anderer Fachlehrer drüber schauen [über die Klausuren], der sich noch kein Bild von einem Schüler gemacht hat.
  • Die schriftlichen Prüfungen sollten immer gleich sein, und nicht anders lauten, nur weil dem Lehrer noch was neues eingefallen ist.

Die andere Hälfte folgt, ich bin gespannt.

Hähä, Sie haben sich verschrieben!

Ich lasse in der 11b einen Test schriftliche Übung schreiben.

Bei der Abgabe fällt mir auf, dass Michelle eine der Fragen durchgestrichen und korrigiert hat. “Michelle, hat das irgendeinen besonderen Sinn?”, frage ich nach. “Na sischer, ey. Sie haben sich da voll übelst verschrieben. Ey, und dabei sind Sie doch die Lehrerin, hähä.”

Ich stutze. Wirklich, habe ich einen Fehler in der Aufgabenstellung? Das wäre ja peinlich.

Ich schaue mir das Original an:

Ich finde keinen Fehler, so sehr ich mich auch bemühe.

Michelles Korrektur sieht so aus:

Der Beta-Test der neuen dt. Rechtschreibreform 2023 ist in vollem Gange!


Wer wird Millionär?

Gestern bei der Physiotherapie:

Im Nebenraum wird Enya (14) behandelt. Aufgrund des Vorhanges, der die Behandlungsräume trennt, kann ich das folgende Gespräch mithören.

Therapeut (T):” Hi, Enya. Na, was macht das Bein?”

Enya (E): “Weiß isch nisch.”

T: “Das heißt `nicht ´.Mit t.”

E: “Mirdochegal.”

T: “Dann lass uns mal anfangen. Du kennst das ja schon.”

T: “Dann fangen wir heute mit etwas Leichtem an. Nenn mir mal fünf europäische Hauptstädte.”

Cool, denke ich , das wird ja was werden –  da lohnt sich das ruhig liegen bleiben müssen mit Fango auf dem Rücken bei 30 Grad Außentemperatur.

E: “Willsu misch veraschen? New York, Paris, Düsseldorf.”

T: “Das waren nur drei, und davon zwei falsch.”

E: “Mirdochegal.”

T: “Ach komm, Enya, das weißt Du doch.”

E: “…”

T: “Ok., dann versuchen wir das anders herum. In welchem Land liegt Moskau?”

E: “Weiß isch nisch.”

T: “Versuch das doch mal über den Klang des Namens rauszufinden. Wonach klingt `Moskau´?”

E: “Spanien oder so.”

(Der Therapeut wendet sich einem neuen Thema zu, da er hier nicht weiterkommt.)

T: “Nenn mir mal fünf Säfte.”

E: “Cola, Fanta, Red Bull, Apfelsaft.”

Ich beginne unruhig zu werden. 

T: “Nenn mir doch mal fünf Gemüsesorten.”

E: “Ey, das ist doch easy. Äpfel, Birnen, Spinat (…).”

T stöhnt gequält, ich kann mir ein Lachen nicht mehr verkneifen.

T: “Vielleicht isst Du einfach nur mehr Obst?”

E:” Klar, Alder. Tomaten, Gurken  unsonn Zeug.”

T: “Fünf Fleischsorten?”

E: “Schwein, Hähnchen, Hamburger. Ey,un Tschikkennaggets.”

Ich pruste an dieser Stelle los.

T: “Fünf Figuren aus der Bibel?”

E: “Jesus, Josef, Maria, Paulus, Judas.”

Enyas Relilehrer darf stolz auf sich sein.

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